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    CasoDic 2025·10 Min.

    NaviLens in der Bildung: wie Schulen Barrieren abbauen

    Klassenzimmer, Flure, Mensa und Pausenhof. Wie Pionierschulen barrierefreie Codes für Schüler mit Sehbehinderung und ASS einsetzen.

    Retrato de David Prieto González
    David Prieto GonzálezHead of Digital Growth and IA · NaviLens

    Schulische Barrierefreiheit wird häufig auf die Eingangsrampe und eine angepasste Toilette reduziert. Echte Inklusion beginnt aber drinnen: dabei, wie sich Schüler orientieren, ihr Klassenzimmer finden, das Mensa-Menü lesen, den Stundenplan verstehen oder einem Ausflug folgen. Für Schüler mit Sehbehinderung oder ASS kann jeder dieser Momente zum Hindernis werden.

    In Spanien besuchen über 230.000 Schüler mit besonderem Förderbedarf Regelschulen (Daten des Bildungsministeriums 2023-24). Die Herausforderung ist, dass Inklusion real wird und nicht nur administrativ.

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    Laufende Fallbeispiele

    Schulen wie das CEIP Antonio Robles (Madrid), Referenz für die Inklusion blinder Schüler, oder das Colegio Juan XXIII (Cartagena), Vorreiter beim Einsatz von NaviLens in der Bildung, haben barrierefreie Codes in Fluren, Klassenzimmertüren, Bibliothek, Mensa und Gemeinschaftsbereichen angebracht. Die valencianische Regionalregierung startete 2024 ein Programm, um NaviLens in drei Jahren in 50 Schulen einzuführen.

    In den USA haben die Northern Illinois University und die University of Missouri NaviLens auf ihren Campus pilotiert. In Italien haben die Asphi-Stiftung und das Bildungsministerium die Technologie als Teil des digitalen Inklusionsplans in mehr als 100 Schulen ausgerollt.

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    Beobachtete Vorteile

    • Mehr Autonomie für Schüler mit Sehbehinderung: sie bewegen sich ohne Begleitung
    • Weniger Angst bei Schülern mit ASS dank Vorhersehbarkeit: sie wissen, was sie hinter jeder Tür erwartet
    • Leseunterstützung für Schüler im Alphabetisierungsprozess
    • Mehrsprachige Informationen für neu zugezogene Familien
    • Erleichtert den Lehrkräften die Arbeit, weil wiederkehrende Fragen wegfallen
    • Ermöglicht kontextsensitive Hinweise (Raumwechsel, Übungen, Veranstaltungen)
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    Wie man anfängt

    Identifizieren Sie kritische Orientierungspunkte: Eingänge, Klassenraumkern, Bibliothek, Mensa, Pausenhof, Turnhalle. Binden Sie das Beratungsteam der Schule und die Familien der Schüler mit Förderbedarf ein. Schulen Sie das Lehrpersonal im Umgang mit dem Code und kommunizieren Sie den Start an die gesamte Schulgemeinschaft.

    Ein dreimonatiges Pilotprojekt auf einer Etage mit Nutzungskennzahlen und Elternbefragung reicht in der Regel aus, um den vollständigen Rollout zu rechtfertigen. Die Kosten pro Klassenzimmer sind auch für kleine Schulen tragbar.

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    Über das Gebäude hinaus

    Der nächste Schritt sind Lehrmaterialien: Lehrbücher, Arbeitsblätter, Prüfungen, Klassenraum-Panels. Verlage prüfen die Integration von Codes in ihre Materialien. Bildungszugänglichkeit ist nicht nur Raum: es ist auch Inhalt.