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    Fallstudie · Universitätsklinikum Oita, Japan

    Barrierefreie Augenheilkunde mit einem Code pro Tür.

    Die Augenklinik 眼科 des Universitätsklinikums Oita nutzt das NaviLens Public Kit — laminiert ausdruckbare Codes —, damit sehbehinderte Patient:innen Check-in, Sprechzimmer und Toilette finden, auf Japanisch oder Englisch.

    Empfangsbereich der Augenklinik (眼科 / Ophthalmology) am Universitätsklinikum Oita: heller Holztresen mit einem weißen Check-in-Totem davor; auf der Front des Totems unter einem gelben japanischen Schild ein NaviLens-Code aus farbigen Kacheln, auf laminiertem Papier mit dem Text «Empowering visually impaired»

    眼科

    Augenklinik des Universitätsklinikums Oita (Kyushu, Japan)

    10+

    Sprechzimmer (診察室) mit NaviLens-Codes an Türen und Vorraum ausgeschildert

    Public Kit

    NaviLens-Standardkit: laminiert ausdruckbare Codes, ohne Umbau ausgerollt

    JP / EN

    Sprachausgabe je nach Sprache des Handys auf Japanisch und Englisch

    Der Kunde

    Oita University
    Faculty of Medicine

    Das Universitätsklinikum Oita (大分大学医学部附属病院) ist das Lehrkrankenhaus der Universität Oita auf der Insel Kyushu, Japan. Es versorgt Patient:innen aus der ganzen Präfektur und trägt die klinische Lehre der Medizinischen Fakultät.

    Seine Augenklinik (眼科) gehört zu den aktivsten des Landes in Netzhauterkrankungen, Neuro-Ophthalmologie und Sehbehinderung — mit einem ärztlichen Team unter der Leitung von Dr. Atsunobu Takeda. Genau deshalb kommen täglich Menschen mit fortgeschrittener Sehbehinderung in die Sprechstunden, die Orientierung im Klinikinneren brauchen.

    § Die Herausforderung

    Damit sehbehinderte Patient:innen ihren Raum unter zehn gleichen Türen finden.

    1. 01

      Zweisprachige, aber kleine Beschilderung

      Die Türen im Augenklinik-Korridor tragen Hängeschilder «診察室 / Consulting Room» mit großer Nummer, doch aus 1-2 Metern und mit Sehbehinderung ist es praktisch unmöglich, sie rechtzeitig zu lesen — und zu wissen, welche Ärzt:in Dienst hat.

    2. 02

      Langer Korridor mit Räumen in Reihe

      Sprechzimmer 3, 4, 5, 6, 7 … und 10 liegen am selben Korridor mit identischen grünen Vorhängen, NEC-Totem über jeder Tür und Ärzt:innen-Namen in Kanji (佐藤・中武・大塚) auf A4-Blättern.

    3. 03

      Kleine Toiletten ohne klares Piktogramm

      Die Toiletten der Klinik haben einheitlich cremefarbene Wände und kein großes Außenpiktogramm — sehbehinderte Patient:innen müssen nach dem Weg fragen, um sie zu finden.

    Korridor der Augenklinik am Universitätsklinikum Oita: Schiebetüren mit grünen Vorhängen und darüber die Schilder «診察室 / Consulting Room 4, 5, 6, 7» weiß mit großer schwarzer Nummer; an jedem weißen Türrahmen klebt ein NaviLens-Code aus farbigen Kacheln auf laminiertem Blatt, und an jeder Tür der in Kanji geschriebene Name der Ärzt:in (佐藤・中武・大塚)

    § Lösung

    Ein NaviLens-Code pro Tür, ohne Umbau.

    Die Klinik nutzt das NaviLens Public Kit: Codes, die auf A5 gedruckt und laminiert werden. Das Klinikteam klebt sie mit Klebeband neben das offizielle Schild jedes 診察室 und auf das Check-in-Totem.

    Hält die Patient:in das Handy davor, sagt die App per Stimme «Sprechzimmer 4 — Dr. Sato» in ihrer Sprache. Ohne Technikinstallation, ohne Umbau und ohne IT-Koordination: Die Barrierefreiheit ist an zwei Vormittagen ausgerollt.

    § Durch die Räume

    Jedes 診察室 spricht für sich.

    Tür des Sprechzimmers 10 in der Augenklinik: mintgrüner Vorhang über der Öffnung, blauer NEC-Monitor darüber mit der Zahl 10 in Kanji und an der rechten Wand das weiße Schild «診察室 10» sowie ein laminierter NaviLens-Code «Empowering visually impaired»; im Hintergrund Stuhl und Schreibtisch der Ärzt:in
    Tür des Sprechzimmers 3 mit dem Schild «診察室 / Consulting Room 3», dem Arztaufkleber «大塚 (真)» auf weißem Blatt und rechts daneben einem mit Klarklebeband an die cremefarbene Wand gehefteten NaviLens-Code aus dem Public Kit
    Blick ins Sprechzimmer 3 durch die offene Tür: seitlicher grüner Vorhang, Untersuchungshocker mit kobaltblauem Sitz, Monitor im Hintergrund und hellgrüner PVC-Boden, typisch für japanische Klinikumgebungen
    Toilette der Augenklinik: cremefarbene Wand mit einem NaviLens-Code in Blattgröße auf Augenhöhe; darunter ein weißes TOTO-Waschbecken mit Spender und auf der Ablage eine 500-mL-Flasche Kochsalzlösung des Otsuka-Labors
    Detail der Klinik-Toilette: kleinerer, laminierter NaviLens-Code an die cremefarbene Wand geklebt, direkt über einem Mülleimer mit lichtdurchlässigem blauem Beutel — Größe und Höhe so kalibriert, dass sehbehinderte Nutzer:innen ihn beim Eintreten erfassen

    § Chronologie

    Vom Kobe Eye Center zu den Universitätskliniken.

    1. 2020

      NaviLens kommt nach Japan

      Das Kobe Eye Center wird zum ersten NaviLens-Einsatz in Japan. Das Ökosystem aus medizinischen und Verkehrseinrichtungen, die das System übernehmen, beginnt zu wachsen.

    2. 2022-2024

      Japanische Krankenhäuser · öffentlich und privat

      Das Saiseikai Central Hospital (Tokio) wird zum weltweit ersten Allgemeinkrankenhaus mit NaviLens. Die Verbreitung erreicht regionale Universitätskliniken.

    3. 2024

      Oita University · Augenklinik

      Die Augenklinik 眼科 (Ophthalmology) am Universitätsklinikum Oita bringt einen NaviLens-Code aus dem Public Kit am Check-in-Totem und an jeder Sprechzimmertür im Korridor an.

    4. 2024-2025

      Erweiterung auf Nebenräume und Toiletten

      Der Rollout dehnt sich auf die Toiletten der Klinik aus: kleine Codes auf Augenhöhe der Patient:innen, neben Mülleimer und Waschbecken, für die Orientierung im Inneren.

    § Was sie sagten

    Was über NaviLens in Japan gesagt wird.

    • “視覚障がい者を支援するため、スペインで開発されたスマホアプリ「ナビレンス」。わが国では2020年に神戸アイセンター(神戸市)で初導入された。”
    • “ナビレンスのタグはそれがどこに設置されているか正確に知る必要はありません。スマートフォンのカメラを向けるだけで音声で情報が伝わります。”
    • “私たちは、眼の疾患に対する最新の診断と患者さん本位の最善の治療を行っています。”

    § Ergebnisse

    Eine barrierefreie Augenklinik mit einem druckbaren Kit.

    Tür für Tür

    Jedes 診察室 (Sprechzimmer) spricht für sich — Nummer und Ärzt:in von der App vorgelesen

    Ohne Umbau

    Druckbares Public Kit: Die Klinikleitung braucht keine externen Installateure

    JP + EN

    Die Sprache des Handys entscheidet, wie die Information gelesen wird — ohne Konfiguration

    § Und Ihre Einrichtung?

    Jeder Hörsaal und jede Sprechstunde kann per Sprache geleitet werden.

    Erzählen Sie uns von Ihrer Einrichtung, Ihren Wegen und Ihren Nutzern. Wir zeigen Ihnen, wie NaviLens die Orientierung erleichtern würde.