Fallstudie · Saragossa, Aragón (Spanien)
Ein Flur, eine Schule, ein Renaissance-Museum.
Wie die Musikabteilung des IES Parque Goya die Eingangshalle in ein Musikmuseum der Renaissance verwandelt: Bilder, Beschriftungen, Braille und ein NaviLens-Code neben jedem Werk, um die Erklärung anzuhören.

Saragossa
IES Parque Goya · c/ Eugenio Lucas · Stadtteil Parque Goya
Renaissance
„Musikmuseum der Renaissance“ · Musikabteilung
4 Tafeln
Kontext · Sakrale Musik · Weltliche Musik · Tanz & Instrumente
1 Code pro Werk
Jedes Bild hat seinen NaviLens-Code mit Audiobeschreibung in der App
Der Kunde
IES Parque
Goya
Das IES Parque Goya ist eine öffentliche Sekundarschule im Stadtteil Parque Goya von Saragossa (c/ Eugenio Lucas), Teil des Netzwerks „Bildungsstadt“ des Stadtrats.
Die Musikabteilung nutzt Dauerausstellungen in der Eingangshalle als didaktisches Werkzeug: Orchester, Konzerthäuser und zuletzt das auf dieser Seite dokumentierte „Musikmuseum der Renaissance“.
Das Museum entsteht als interne Ressource der Schule —kein öffentlicher Ausstellungsort— und nutzt NaviLens für Audio, Zugänglichkeit für blinde und sehbehinderte Schüler:innen sowie als Kanal, den jede:r Lernende mit dem Handy beim Gang durch den Flur konsultieren kann.
§ Die Herausforderung
Damit die Renaissance gehört und nicht nur auswendig gelernt wird.
- 01
Einen Flur zum lebendigen Klassenzimmer machen
Die Musikabteilung wollte die Musik der Renaissance —historischer Kontext, Sakrales, Weltliches, Tanz und Instrumente— vermitteln, ohne sie auf eine Prüfung zu reduzieren. Die Lösung: die Sprache des Museums übernehmen und in die Eingangshalle bringen.
- 02
Eine Ressource für sehr unterschiedliche Schüler:innen
An der Schule lernen Jugendliche mit unterschiedlichen Tempi und Sprachen, dazu Mitschüler:innen mit Sehbehinderung oder besonderem Förderbedarf. Papierschilder reichten nicht: gefragt war ein Format mit Audio und Barrierefreiheit.
- 03
Ein Museum, das den Schüler:innen gehört
Das Projekt musste im Unterricht umsetzbar sein: Buchstaben malen, goldene Rahmen bauen, Beschriftungen schreiben und … die Codes erzeugen und ankleben. NaviLens passte, weil die Schüler:innen sie selbst drucken, verknüpfen und das Museum Jahr für Jahr pflegen können.

§ Die Lösung
Ein Bild,
ein Code, eine Geschichte.
Vier Tafeln —Kontext, Sakrale Musik, Weltliche Musik und Tanz & Instrumente— gliedern den Rundgang an der gelben Wand der Eingangshalle.
Neben jedem Werk steht ein NaviLens-Code und bei einigen Stücken ein taktiles Relief mit Braille. Die App liest die Beschriftung laut vor und ermöglicht Schüler:innen mit Sehbehinderung denselben Rundgang wie ihren Mitschüler:innen — mit denselben Informationen.
§ Zeitleiste
Von der Unterrichtseinheit zum Dauermuseum.
- Schuljahr
Das „Musikmuseum der Renaissance“ startet
Die Musikabteilung des IES Parque Goya entwickelt die Renaissance-Einheit als Dauerausstellung in der Eingangshalle. Vier große Überschriften —Kontext, Sakrale Musik, Weltliche Musik, Tanz & Instrumente— strukturieren den Rundgang an der gelben Flurwand.
- Aufbau
Bilder, goldene Rahmen und Beschriftungen im Unterricht
Jedes Werk —vom Vitruvianischen Menschen und der Sixtinischen Kapelle bis zum Clavichord, Serpent, Viola da gamba, Vihuela und den hohen und tiefen Renaissance-Instrumenten— wird gedruckt, mit goldenen Pappkartonrahmen gerahmt und mit einem braunen Bandschild versehen, bei einigen Stücken zusätzlich mit taktilem Braille-Relief.
- NaviLens-Schicht
Ein Code neben jedem Werk
Neben jedem Bild wird ein NaviLens-Code geklebt. Wer mit dem Handy darauf zielt, hört die App die Beschriftung vorlesen: Titel des Werks, musikhistorischer Kontext und im Unterricht erarbeitete Wissenswertes. Die Codes werden aus mehreren Metern Entfernung erkannt und ermöglichen einen eigenständigen Rundgang.
- Eröffnung
Willkommenstafel + Anleitung
Eine als Tafel bemalte Säule und ein bemalter Tresen begrüßen die Besucher:innen: links die Kreideanleitung —„1. Lade die NaviLens-App herunter · 2. Richte die Kamera in der App auf den Code · 3. Genieße unser Musikmuseum der Renaissance“— mit einem Testcode an der Säule; vorn das Schild „Museo musical del Renacimiento“ mit einer in Kreide gezeichneten Laute.
§ Vor Ort
Die Halle des Parque Goya, kuratiert von den Schüler:innen.





§ Ergebnisse
„Lade die App herunter, ziele auf den Code und genieße.“
Halle
Ein Schulflur, der zum Dauermuseum der Renaissance-Musik geworden ist
Audio + Text + Braille
Jedes Werk hat eine geschriebene Beschriftung, NaviLens-Audio und bei einigen Stücken ein taktiles Braille-Relief
Schüler:innen = Kuratoren
Die Schüler:innen wählen Werke aus, schreiben Beschriftungen, bauen Rahmen und verknüpfen die Codes
§ Was sie sagten
“I.E.S. Parque Goya — c/ Eugenio Lucas, s/n. Centro educativo público de Educación Secundaria del barrio Parque Goya de Zaragoza, integrado en la red municipal de Ciudad Educadora del Ayuntamiento de Zaragoza.”
“Instituto de Educación Secundaria (IES) Parque Goya — Cl. Eugenio Lucas, s/n, Zaragoza. Centro público con oferta educativa de ESO y Bachillerato en el barrio de Parque Goya.”
§ Und Ihre Einrichtung?
Jeder Hörsaal und jede Sprechstunde kann per Sprache geleitet werden.
Erzählen Sie uns von Ihrer Einrichtung, Ihren Wegen und Ihren Nutzern. Wir zeigen Ihnen, wie NaviLens die Orientierung erleichtern würde.


