Zum Inhalt springen

    Fallstudie · Radboudumc, Nijmegen

    Ein Universitätsklinikum, das man in 39 Sprachen hört.

    Im Radboud University Medical Center in Nijmegen markiert NaviLens jede Entscheidung: den taktilen Eingangsweg, die Ambulanzflure, die Toiletten heren / dames und jeden Punkt, an dem die Beschilderung für Sehbehinderte unerreichbar ist.

    Flur im Radboudumc mit zweifarbigem blau-orangem Boden: eine Zickzack-Route aus weißem Klebeband quert den blauen Streifen, mit runden Aufklebern «Houd voldoende afstand» (Abstand halten). Im Vordergrund auf dem Boden ein weiß umrahmter NaviLens-Code; im Hintergrund betritt eine Person in gelbem Mantel einen Raum

    1.350

    Betten im Radboudumc, führendes Universitätsklinikum

    12.000+

    Beschäftigte am medizinischen Campus Heyendaal (Nijmegen)

    39

    Sprachen, in denen NaviLens vorliest

    12×

    Größere Erkennungsdistanz als ein herkömmlicher QR

    Der Kunde

    Radboud University
    Medical Center — Nijmegen

    Das Radboudumc ist eines der acht Universitätsklinika der Niederlande. Sein Campus im Süden von Nijmegen verbindet Lehre, Forschung und Patientenversorgung mit über 12.000 Beschäftigten und rund 1.350 Betten.

    Universelle Barrierefreiheit gehört zur DNA des Hauses: Rampen, Aufzüge, taktiles Außenpflaster, am Boden aufgemalte Routen und vor allem das ausdrückliche Bekenntnis, dass jede Patientin —auch wer nicht sieht, nicht hört oder kein Niederländisch spricht— ihren Termin eigenständig erreichen können soll.

    § Die Herausforderung

    Damit Patient:innen allein zu ihrem Termin kommen. Auch ohne die Schilder zu sehen.

    1. 01

      Ein Campus-Labyrinth, kein Einzelgebäude

      Das Radboudumc ist kein einzelner Block: es sind Routen, Etagen und Unterebenen (-1.77, -1.79…) mit nummerierten Sprechzimmern. Für blinde oder sehbehinderte Personen ist ein Schild in 1,5 m Entfernung unlesbar — und der Termin wartet nicht.

    2. 02

      Beschilderung nur auf Niederländisch

      Heren / Dames, Houd voldoende afstand, Raumnummern… Die Beschilderung des Hauses ist für fließende Niederländisch-Leser:innen gedacht. Internationale Patient:innen, Geflüchtete und Sehbehinderte bleiben außen vor.

    3. 03

      Abstandsregeln und am Boden aufgemalte Routen

      Während COVID malte das Radboudumc getrennte Routen am Boden (blau / orange) und 1,5-m-Markierungen. Das hilft Sehenden — für alle anderen ist es eine weitere Informationsschicht, die laut vorgelesen werden muss.

    Ambulanzflur des Radboudumc mit grau-blauem Boden und orangen Streifen; gelbe Säulen, blaue Türen mit den Nummern 5 und 6 und im Hintergrund ein Elektrorollstuhl. Im Vordergrund auf dem Boden ein weiß umrahmter NaviLens-Code neben einer Abstandsmarkierung

    § Die Lösung

    Ein Code an jeder Entscheidung, aus mehreren Metern lesbar.

    Im Radboudumc sitzen die NaviLens-Codes dort, wo Patient:innen entscheiden: auf den Flurböden —wo sich Routen kreuzen und nummerierte Räume liegen—, an Toiletten- und Sprechzimmertüren und auf dem taktilen Außenpflaster, genau dort, wo der Blindenstock den Klinikeingang erkennt.

    App NaviLens öffnen und das Smartphone bewegen reicht: der Code wird aus mehreren Metern Entfernung erkannt, ohne darauf zielen zu müssen, und die Information wird in der Sprache der Patientin gesprochen — Niederländisch, Englisch, Arabisch, Ukrainisch… insgesamt 39.

    § Im Klinikum

    Flure, Toiletten und Sprechzimmer laut vorgelesen.

    Flur des Radboudumc während der Pandemie: getrennte Route mit weißem Klebeband und runden «Houd voldoende afstand»-Aufklebern; im Vordergrund auf dem Boden ein NaviLens-Code. Im Hintergrund eine Theke und ein Raum mit einer Person in gelbem Mantel
    Zwei graue Toilettentüren des Radboudumc mit blauem Rahmen. An der Mittelsäule zwei kleine weiße Schilder «-1.77 Heren» und «-1.79 Dames» mit Piktogrammen; darunter ein weiß umrahmter NaviLens-Code, der in 39 Sprachen ansagt, welche Tür zu welcher Toilette führt
    Flur des Radboudumc mit grau-blauem Boden, orangen Streifen und Sprechzimmern mit blauen Türen mit den Nummern 5 und 6. An der Flurkreuzung ein weiß umrahmter NaviLens-Code am Boden; im Hintergrund ein Elektrorollstuhl und eine Pflegekraft, die ein Sprechzimmer betritt

    § Außenzugang

    Wo der Stock endet, spricht der Code.

    Zugangsweg zum Radboudumc mit taktilen Bodenplatten aus Noppen (Aufmerksamkeitssignal) und Rillen (Richtungsführung). Neben der Noppenplatte ein quadratischer NaviLens-Code bündig im Pflaster, der die Querung und den Klinikeingang ankündigt
    Detail desselben Weges in Nijmegen: taktiles Pflaster mit Noppen und Rillen und ein NaviLens-Code, eingelassen in eine weiße Betonplatte. Im Hintergrund nähert sich eine Person mit schwarzen Stiefeln

    § Zeitleiste

    Von COVID-Routen zu einem hörbaren Klinikum.

    1. 2019

      Radboudumc bekennt sich zur universellen Barrierefreiheit

      Das akademische Zentrum in Nijmegen verankert Barrierefreiheit und personenzentriertes Design als Achsen seiner Versorgungsstrategie, im Einklang mit der Mission «zorg dichtbij» (Versorgung nahe bei allen).

    2. 2020

      Wege-Umgestaltung wegen COVID-19

      Das Klinikum malt getrennte Routen am Boden und 1,5-m-Abstandsmarkierungen («Houd voldoende afstand»). Es entsteht das Bedürfnis, diese Information auch nicht-visuell zu vermitteln.

    3. Feb 2021

      NaviLens-Rollout im Radboudumc

      An Außenzugängen, Eingangshallen, Ambulanzfluren, Toiletten- und Aufzugstüren werden NaviLens-Codes installiert. Sie werden mit der Smartphone-Kamera aus mehreren Metern gelesen und sagen die Information in 39 Sprachen an, ohne zielen zu müssen.

    4. Heute

      Sprachgeführte mehrsprachige Wegleitung, ohne Installation

      Patient:innen und Besucher:innen mit Sehbehinderung gehen durch das Klinikum und hören: «Ambulanzflur, Räume 5 und 6, in 4 Metern», «Toiletten: heren links, dames rechts», «Ausgang nach draußen, Fußgängerübergang mit taktilem Pflaster».

    § Was sie sagten

    Was die Einrichtung und europäische Quellen sagen.

    • “Radboudumc is een academisch ziekenhuis dat zich met onderwijs, onderzoek en patiëntenzorg inzet voor een gezonde, persoonsgerichte en duurzame zorg.”
    • “We willen dat iedereen — ook mensen met een visuele beperking — zelfstandig zijn weg kan vinden in het ziekenhuis.”
    • “NaviLens codes can be detected up to 12 times farther than a standard QR and don't need to be aimed at — ideal for blind users in complex indoor environments.”

    § Ergebnisse

    Ein Universitätsklinikum, das man hörend durchqueren kann.

    Straße → Sprechzimmer

    Codes an jeder Etappe: taktiles Pflaster, Eingang, Flur, Tür

    Mehrsprachig

    NL + EN + 37 weitere Sprachen, gesprochen von der NaviLens-App

    Kontaktlos

    Aus mehreren Metern mit der Handykamera lesbar — konform mit COVID-Protokollen

    § Und Ihre Einrichtung?

    Jeder Hörsaal und jede Sprechstunde kann per Sprache geleitet werden.

    Erzählen Sie uns von Ihrer Einrichtung, Ihren Wegen und Ihren Nutzern. Wir zeigen Ihnen, wie NaviLens die Orientierung erleichtern würde.