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    Fallstudie · Los Angeles · Kalifornien · USA

    Union Station spricht, ohne eine einzige Wand zu berühren: LA Metro erprobt NaviLens.

    LA Metro (LACMTA) startet einen Proof of Concept mit NaviLens in Los Angeles Union Station – dem größten multimodalen Verkehrsknotenpunkt des Westens der USA und einem National Historic Landmark. Das Office of Civil Rights und das Office of Extraordinary Innovation wählen NaviLens nach einem unaufgeforderten Vorschlag über den Unsolicited Proposal Process, um barrierefreies Wayfinding zu schaffen, ohne die historische Architektur des Gebäudes von 1939 zu verändern.

    Außenansicht der Los Angeles Union Station bei Sonnenuntergang: Uhrturm im Mission-Revival-Stil, hohe Palmen am Haupteingang und beleuchtete Bögen der historischen Wartehalle

    Union Station

    Größter multimodaler Hub im Westen der USA

    B · D · L + Amtrak + Metrolink

    Audio-Wege zu allen Bahnsteigen und zur Patsaouras Bus Plaza

    42 Sprachen

    Sprachausgabe bis über 30 m

    National Landmark 1939

    Kein Bohren, keine Veränderung der historischen Substanz

    Der Betreiber

    LA Metro · Los Angeles County Metropolitan Transportation Authority

    Die Los Angeles County Metropolitan Transportation Authority (LACMTA, „LA Metro") plant, betreibt und finanziert den öffentlichen Nahverkehr im Los Angeles County – U-Bahn, Stadtbahn, Bus, Metrolink-Regionalzüge und Fahrradverleih – und bedient mehr als 10 Millionen Einwohner. Union Station (1939) ist das multimodale Herz: Sie verbindet die Linien B (Red), D (Purple) und L (Gold), Amtrak, Metrolink, die Patsaouras Bus Plaza und den FlyAway-Service zum Flughafen LAX.

    Als National Historic Landmark unterliegt Union Station strengen Auflagen für bauliche Eingriffe: Taktile Bodenleitsysteme können in weiten Teilen des Gebäudes nicht verlegt werden, ohne den Denkmalstatus zu gefährden. Blinden und sehbehinderten Reisenden fehlte damit ein durchgehendes, eigenständiges Wayfinding-System im Bahnhof.

    2019 reichte NaviLens einen Vorschlag über den Unsolicited Proposal Process von LA Metro ein – den Kanal, über den jedes Unternehmen der Behörde neue Technologien anbieten kann. Das Office of Civil Rights und das Office of Extraordinary Innovation bewerteten die Technologie und starteten einen Proof of Concept: NaviLens-Codes im gesamten Bahnhof schaffen Audio-Wege zu den Bahnsteigen und identifizieren Fahrkartenautomaten, Zutrittsschranken, Aufzüge und Notruftelefone. Blinde und sehbehinderte Testpersonen fassten es so zusammen: „Das fühlt sich an wie das, was sehende Menschen tun können – die Beschilderung sehen".

    So wurde er umgesetzt

    Sprachgesteuertes Wayfinding, ohne ein National Landmark zu verändern.

    1. 01

      Audio-Wege zu jedem Verkehrsmittel

      Strategisch platzierte NaviLens-Codes erzeugen Audio-Wege zu den Bahnsteigen der Linien B (Red), D (Purple) und L (Gold), zu den Amtrak- und Metrolink-Plattformen und zur Patsaouras Bus Plaza – die Person hört Richtung und Entfernung zu jedem Verkehrsmittel, ohne taktiles Leitsystem oder menschliche Begleitung.

    2. 02

      Zentrale Ausstattung identifiziert

      Jeder Code ist individuell mit den Informationen eines kritischen Elements programmiert: Fahrkartenautomaten (TVM), Reihen von Zutrittsschranken (Fare Gates), Aufzüge und Notruftelefone. Das Smartphone sagt vor, was es ist, wo es sich befindet und was bei Ankunft zu tun ist.

    3. 03

      Interdisziplinäres Team

      Das Pilotprojekt wurde gemeinsam entwickelt vom Office of Extraordinary Innovation, dem Office of Civil Rights, dem Accessibility Advisory Committee (AAC) von Metro, General Services, Morlin Property Management, Amalgamated Transit Union und dem britischen Royal National Institute of Blind People (RNIB) – einer internationalen Referenz, die NaviLens bereits bestätigt hatte.

    Union-Station-Galerie

    Eine Kathedrale des Verkehrs, jetzt hörbar.

    Frontansicht des Hauptgebäudes von Union Station: Mission-Revival- und Streamline-Moderne-Architektur mit Uhrturm, hohen Palmen und Fußgängerzugang zur historischen Wartehalle
    Große Wartehalle von Union Station: monumentale Kassettendecke aus Holz, Bogenfenster, Art-déco-Hängelampen und originale Ledersitzbänke
    Metro-Rail-Bahnsteig in Union Station: rote Zuggarnitur der Linie B (Red) am Bahnsteig, weiße Wayfinding-Beschilderung und helle Fliesenwände
    Bahnsteige von Union Station: Amtrak- und Metrolink-Züge unter historischen Eisen-Glas-Überdachungen, mit erhöhter Fußgängerpassage zum U-Bahn-Netz

    Union-Station-Bilder: Wikimedia Commons (freie Lizenz).

    Warum es zählt

    Barrierefreie Technologie für ein unantastbares Gebäude.

    Ohne invasive Eingriffe

    Union Station durfte keine taktile Bodenmarkierung erhalten, ohne den Denkmalschutz zu gefährden. NaviLens löst barrierefreies Wayfinding mit hochkontrastigen Codes auf vorhandener Beschilderung – ohne Bohrungen und ohne Eingriffe in historische Oberflächen.

    Von Nutzenden validiert

    Tests mit blinden und sehbehinderten Reisenden – koordiniert mit dem AAC von Metro und dem britischen RNIB – brachten Rückmeldungen wie «Ich würde mich wohler fühlen, alleine zu reisen, wenn es das überall gäbe» oder «Das fühlt sich an wie das, was sehende Menschen tun können».

    Weg zur Skalierung

    Das Pilotprojekt fügt sich in einen internationalen Benchmark ein: NaviLens war bereits in den U-Bahnen von Barcelona und Madrid im Einsatz und wurde im Accessible Station Lab der MTA New York erprobt. Der Proof of Concept von LA Metro öffnet den Weg, den Standard auf weitere zentrale Stationen des Netzes auszuweiten.

    Und Ihr Netz?

    Auch Ihre nächste Station kann sprechen.

    Erzählen Sie uns von Ihrem Netz, den kritischen Punkten und den KPIs, die Sie verbessern möchten. Wir zeigen Ihnen, wie NaviLens passen würde – mit vergleichbaren Fällen.