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    Fallstudie · Madrid

    Fünfzehn Murals, eine Route für alle.

    Am 21. Februar 2025 eröffnete der Bezirk Moratalaz die interaktive und barrierefreie Street-Art-Route Muraltalaz: 15 Murals an städtischen Fassaden, jedes mit einer NaviLens-Plakette neben dem Werk, die die Audiobeschreibung in der Sprache des Handys vorliest.

    Gruppenfoto bei der Eröffnung von Muraltalaz vor Asem Navarros Mural „Wolfsfamilie“, mit Vertretern des ONCE-Ressourcenzentrums Madrid, der Bezirksverwaltung, dem Muralisten Asem Navarro und Bürgermeister José Luis Martínez-Almeida.

    15 Murals

    Städtische Fassaden im Bezirk Moratalaz

    21. Feb. 2025

    Eröffnung durch Bürgermeister Martínez-Almeida

    ES · EN · 42+

    Mehrsprachige Audiobeschreibung auf jeder Plakette

    Stadt + ONCE + ILUNION

    Bezirksverwaltung · ONCE-Zentrum · ILUNION Accesibilidad

    Kunde

    Stadt Madrid
    Bezirksverwaltung Moratalaz

    Muraltalaz ist die interaktive und barrierefreie Street-Art-Route des Bezirks Moratalaz: 15 Werke, die 2024 von renommierten Muralisten —darunter Pichiavo, SFHIR und Asem Navarro— an Fassaden von Kulturzentren, Sporthallen, Bibliotheken und öffentlichen Schulen gemalt wurden. Bürgermeister Martínez-Almeida eröffnete sie am 21. Februar 2025.

    Die Stadt Madrid wollte das Projekt von Beginn an barrierefrei. Die Bezirksverwaltung Moratalaz holte das ONCE-Ressourcenzentrum Madrid und ILUNION Accesibilidad ins Boot, die jedes Mural audiodeskribierten. Die barrierefreie Beschilderung wurde mit NaviLens-Plaketten neben jedem Werk gelöst.

    Jede Plakette trägt den Schriftzug „MURALTALAZ“, die Werkangabe —Titel, Künstler, Motivation— und einen NaviLens-Code. Jede Passantin kann das Handy aus mehreren Metern Entfernung ohne Fokussieren halten und hört die Audiobeschreibung auf Spanisch, Englisch und 40+ weiteren Sprachen.

    § Die Herausforderung

    Damit ein Mural nicht verloren geht, wenn man es nicht sehen kann.

    1. 01

      Eine Street-Art-Route für ein ganzes Viertel

      Die Bezirksverwaltung Moratalaz wollte aus den fensterlosen Fassaden ihrer Einrichtungen —Kulturzentren, Bibliotheken, Sporthallen, Schulen— eine Karte der Identität und Zugehörigkeit machen. 15 erstklassige Muralisten malten 2024 im Bezirk, aber es fehlte eine Ebene, die die Werke für alle lesbar machte.

    2. 02

      Street Art, die sich selbst beschreibt

      Ein sechsstöckiges Wandbild hat keine Museums-Bildtafel: man sieht es im Vorbeigehen. Für blinde oder sehbehinderte Personen bedeutete das: die Street-Art-Route gab es schlicht nicht. Jedes Mural musste in Sprache übersetzt werden —Titel, Künstler, Motivation, detaillierte Beschreibung— ohne das Werk selbst zu stören.

    3. 03

      Eine interaktive Route, auch für Touristen

      Die Stadt wollte die Route auch als mehrsprachiges Kultur- und Tourismusprodukt: jeder Besucher kann das Handy an die Plakette halten und die Audiobeschreibung in seiner Sprache hören, ohne Karten herunterzuladen, ohne GPS und ohne genau zielen zu müssen.

    Blick über die Schulter zweier Personen mit einem Tablet, das die Muraltalaz / NaviLens-App mit der Beschreibung von Asem Navarros „Wolfsfamilie“ zeigt.

    § Lösung

    Eine Plakette, die das Mural laut vorliest.

    Neben jedem der 15 Murals hängt eine weiße Plakette mit dem Schriftzug MURALTALAZ, den Werkdaten und einem NaviLens-Code. Der Passant öffnet die App —mit dem Branding der Stadt Madrid—, scannt ohne fokussieren zu müssen und hört die Audiobeschreibung in der Sprache seines Handys.

    Die Audiobeschreibung verantworten ILUNION Accesibilidad und das ONCE-Zentrum Madrid: kein Tourismustext, sondern eine detaillierte Beschreibung von Komposition, Farben, Figuren und Intention, damit blinde Menschen sich das ganze Mural vorstellen können, ohne es zu sehen.

    Dieselbe Plakette, dieselbe Beschreibung, derselbe Code: eine blinde Anwohnerin, eine Schulgruppe und ein internationaler Tourist erhalten genau die Information, die sie brauchen, jede und jeder in der eigenen Sprache.

    § Die Route

    Von Pichiavo bis SFHIR, Fassade für Fassade.

    Detail von Asem Navarros Mural „Wolfsfamilie“ mit weißer „MURALTALAZ“-Plakette und farbigem NaviLens-Code.
    SFHIR-Mural an einer sechsstöckigen städtischen Fassade in Moratalaz: junge Frau mit Weißrosen-Krone vor Sandhintergrund.
    Pichiavo-Mural an der Fassade des soziokulturellen Zentrums Moratalaz, mit weißer „MURALTALAZ“-Plakette und farbigem NaviLens-Code neben dem Granitsockel.

    Die Route verbindet Fassaden von Kulturzentren, Sporthallen, Bibliotheken und Schulen im Bezirk. Jede Plakette wirkt wie ein Bildtitel: sie nennt Künstler und Werk und übersetzt das Mural in Sprache —für die, die es nicht sehen können, und für die, die es in einer anderen Sprache erleben wollen.

    § Warum es zählt

    Street Art gehört auch denen, die sie nicht sehen.

    Inklusion

    Blinde oder sehbehinderte Personen können die Mural-Route ihres Viertels autonom ablaufen und sich die detaillierte Beschreibung jedes Werks anhören, audiodeskribiert von ILUNION und dem ONCE-Zentrum.

    Tourismus

    Muraltalaz funktioniert auch als mehrsprachiges Kulturprodukt: ein internationaler Tourist scannt die Plakette und hört die Audiobeschreibung in der eigenen Sprache —ohne Karten oder Reiseführer.

    Identität

    Die 15 Murals werden zu Bezugspunkten der Identität für Moratalaz: öffentliche Kunst, Viertelgedächtnis und Barrierefreiheit auf derselben Fassade.

    § Und Ihr Reiseziel?

    Auch Ihr Reiseziel kann in 42 Sprachen führen.

    Erzählen Sie uns von Ihren Routen, Büros, Denkmälern oder Sälen. Wir zeigen Ihnen, wie NaviLens Ihr Angebot zugänglich machen würde —mit vergleichbaren Fällen.