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    Fallstudie · Blokhus · Museum

    Auch Papier kann man hören.

    Das Museum for Papirkunst, das einzige Museum der Welt für Papierkunst, integriert NaviLens neben jedem Schild: Werke von Demaine, Nishimura, Mitani, Paul Jackson und anderen Origami-Meistern, in 42 Sprachen vorgelesen.

    Gelber Sockel im Museum for Papirkunst mit Papierspiralen von Demaine und NaviLens-Code neben dem Schild

    Blokhus

    Museum for Papirkunst — Dänemark

    Ganzer Saal

    Schilder und Sockel mit NaviLens-Code

    Origami / Papier

    Demaine, Nishimura, Mitani, Jackson…

    42

    Sprachen mit Sprachausgabe

    Kunde

    Museum for Papirkunst
    — Blokhus, Dänemark

    Das Museum for Papirkunst in der dänischen Küstenstadt Blokhus (Jammerbugt, Nordjütland) ist das einzige Museum der Welt, das ausschließlich der Papierkunst gewidmet ist. Seine Sammlung vereint Origami, Scherenschnitt, mathematische Faltung und Papierskulptur internationaler Künstler:innen.

    Mit Werken von Erik & Martin Demaine, Alfonso Parra Rubio, Yuko Nishimura, Jun Mitani oder Paul Jackson verbindet das Museum Dauerausstellung, Bildungsraum (Origametria) und audiovisuelle Projektion. NaviLens ist im gesamten Saal als barrierefreie Ebene für internationale Besucher und sehbehinderte Menschen eingebunden.

    Die Integration ist Teil der Gruppenausstellung «Hands On Origami», die das Museum for Papirkunst als «erste dänische Kulturinstitution» mit diesem barrierefreien Ansatz präsentiert. Das Projekt wird gemeinsam mit IBOS, Dansk Blindesamfund und dem Dänischen Origami-Verband umgesetzt, mit eigenen Workshops für blinde und sehbehinderte Menschen.

    § Die Herausforderung

    Damit jedes Werk seine Geschichte erzählt.

    1. 01

      Kleine Schilder, empfindliche Werke

      Papierkunst verlangt minimale Schilder, damit sie nicht mit dem Werk konkurrieren: kleine Schrift, Beschriftung auf halber Höhe, Texte auf Dänisch und manchmal Englisch. Für sehbehinderte Menschen, Legastheniker oder internationale Touristen brach das Lesen jeder Beschriftung den Rhythmus des Besuchs.

    2. 02

      Werke, die Kontext verlangen

      Eine Papierspirale von Erik & Martin Demaine, ein STIR von Yuko Nishimura oder die hands von Paul Jackson sind ohne die Geschichte dahinter nicht zu verstehen: Technik, Künstler, Jahr, Material. Ohne Interpretationsführung verliert das Werk viel von seiner Lesbarkeit.

    3. 03

      Ein zweisprachiges Museum in einer Tourismusregion

      Blokhus an der Nordküste Jütlands empfängt dänische, deutsche, niederländische, britische und weitere internationale Gäste. Schilder in fünf Sprachen zu drucken war nicht praktikabel und schloss alle anderen aus.

    Gefaltetes Relief STIR4-50 von Yuko Nishimura mit NaviLens-Code unter dem Schild

    § Die Lösung

    Ein Code neben jedem Schild.

    Jedes Werk im Museum trägt einen dezenten NaviLens-Code auf Sockel oder Wand neben dem Schild. Mit der kostenlosen App NaviLens GO richtet der Besucher das Smartphone darauf und hört Künstler, Titel, Jahr, Technik und Maße in seiner Sprache – aus mehreren Metern Entfernung, ohne zum gedruckten Text gehen zu müssen.

    Die Ausstellungsgestaltung bleibt unverändert: Die Codes sind kleine, kontrastreiche Quadrate, die neben weißen und gelben Sockeln stehen, ohne dem Werk die Aufmerksamkeit zu nehmen. Den Rundgang ergänzt die gelbe Bodenlinie, die den Sicherheitsabstand markiert.

    § Chronologie

    Vom Schild zur Stimme.

    1. Ursprung

      Ein einzigartiges Museum für Papierkunst

      Das Museum for Papirkunst in Blokhus ist das weltweit einzige Museum, das ausschließlich der Papierkunst gewidmet ist. Es vereint Werke internationaler Figuren des Origami und der Paper Art – Erik und Martin Demaine, Alfonso Parra Rubio, Jun Mitani, Yuko Nishimura, Paul Jackson – in einem intimen, sorgfältig gestalteten Raum.

    2. Einführung

      NaviLens-Codes neben jedem Schild

      Das Museum platziert einen NaviLens-Code neben jedem Schild: auf gelben und weißen Sockeln, neben Wandpaneelen und unter jeder Vitrine. Der Code ist klein, dezent und kontrastreich – ein farbiges «Tetris»-Quadrat, das die Gestaltung nicht stört.

    3. Heute

      Ein Saal, der 42 Sprachen spricht

      Der Besucher richtet das Smartphone darauf und hört das Werk-Datenblatt – Künstler, Titel, Jahr, Technik, Maße – in seiner Sprache, aus mehreren Metern Entfernung. Die gelbe Bodenlinie markiert den sicheren Rundgang, die Codes erledigen den Rest.

    § Rundgang

    Die Werke im Saal.

    • Museum for Papirkunst — Hand series — verflochtene Fragmente mit NaviLens-Code neben dem Schild

      Wand · Paul Jackson

      Hand series — verflochtene Fragmente

      Die Arbeiten von Paul Jackson – Fotografien von Händen, die in Papier geschnitten und verflochten sind – werden von einem NaviLens-Code neben dem Schild begleitet. Der Besucher hört Künstler, Titel und Serie, ohne dem gedruckten Text nahekommen zu müssen.

    • Museum for Papirkunst — Twisted Aphid Spiral / Bilingual Aphids mit NaviLens-Code neben dem Schild

      Gelber Sockel · Demaine

      Twisted Aphid Spiral / Bilingual Aphids

      Auf dem gelben Sockel sind die Papierspiralen von Erik & Martin Demaine und Alfonso Parra Rubio mit einem NaviLens-Code an der Seitenfläche gekennzeichnet, der Titel, Maße (16×16×13 cm) und Material – Mi-Teintes papier – auf Dänisch, Englisch, Spanisch und 33 weiteren Sprachen vorliest.

    • Museum for Papirkunst — Aphid Spirals / Hugging Aphid Spirals mit NaviLens-Code neben dem Schild

      Weißer Sockel · Demaine

      Aphid Spirals / Hugging Aphid Spirals

      Demaines gebogene Papierskulpturen auf dem weißen Sockel tragen den NaviLens-Code in der unteren Ecke. Die gelbe Bodenlinie markiert den Sicherheitsabstand und die Kamera liest den Code von außerhalb des Perimeters.

    • Museum for Papirkunst — STIR4-50 — gefaltetes Relief mit NaviLens-Code neben dem Schild

      Wand · Yuko Nishimura

      STIR4-50 — gefaltetes Relief

      Das gefaltete Relief «STIR4-50» (50×50×3 cm, Kyokushi auf Holz) wird von einem NaviLens-Code unter dem Schild begleitet. Die Sprachbeschreibung erklärt die radiale Faltung, ohne vom optischen Zentrum des Werks abzulenken.

    • Museum for Papirkunst — Jun Mitani — kurvilineares Origami mit NaviLens-Code neben dem Schild

      Gelber Sockel · Mitani

      Jun Mitani — kurvilineares Origami

      Die Auswahl von Jun Mitanis kurvilinearem Origami auf dem gelben Sockel ist mit einem einzigen NaviLens-Code gekennzeichnet, der das vollständige Datenblatt öffnet: Künstler, computergestützte Technik, Jahr und eine kurze Erläuterung der gefalteten Geometrie.

    • Museum for Papirkunst — Origametria — Lehrmethode mit NaviLens-Code neben dem Schild

      Bildungsraum

      Origametria — Lehrmethode

      Der Origametria-Bereich – die von Miri Golan entwickelte Methode, Geometrie über Origami zu vermitteln – wird von einem NaviLens-Code neben dem Textpaneel und dem Videomonitor begleitet. Die Methodik wird per Stimme erklärt und ergänzt die visuellen Inhalte.

    § Was sie sagten

    • “Hemos comprobado que las personas ciegas y con baja visión rara vez usan braille; lo que sí utilizan son sistemas de navegación como NaviLens. Una app así debe pensarse desde el inicio del diseño expositivo si se quiere incluir de verdad a personas con discapacidad visual.”
    • “Resulta muy interesante ver cómo una obra que para mí es puramente visual, para una persona con discapacidad visual se convierte en una narración cuando palpa el papel y descubre que está hecho con tiras de braille.”

    § Ergebnisse

    Ein Museum für alle.

    • Barrierefreies Schild

      Künstler, Werk, Jahr und Technik in 42 Sprachen vorgelesen

    • Selbstständiger Besuch

      Blinde oder sehbehinderte Personen erkunden den Saal ohne Guide

    • Internationaler Tourismus

      Besucher aus aller Welt hören die Schilder in ihrer Sprache

    § Und Ihr Reiseziel?

    Auch Ihr Reiseziel kann in 42 Sprachen führen.

    Erzählen Sie uns von Ihren Routen, Büros, Denkmälern oder Sälen. Wir zeigen Ihnen, wie NaviLens Ihr Angebot zugänglich machen würde —mit vergleichbaren Fällen.