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    Fallstudie · Yongin, Südkorea

    Das Haus der Menschenrechte, barrierefrei ab der Eingangstür.

    Wie das National Human Rights Education Institute – das neue Bildungszentrum der Nationalen Menschenrechtskommission Koreas – NaviLens in seine Ausstellung in Yongin integriert: 20 Codes führen blinde und sehbehinderte Besucher vom Eingang bis zum Ausgang, Zone für Zone – die erste Implementierung der Technologie in Südkorea.

    Eingang der Human Rights Exhibition Hall + Empathy im National Human Rights Education Institute: weiße Wand mit dem Ausstellungsplan auf Koreanisch und Englisch, ein NaviLens-Code neben dem Schild und im Hintergrund der orangefarbene Tunnel der ersten Zone

    1.

    NaviLens-Implementierung in Südkorea

    20

    NaviLens-Codes vom Eingang bis zum Ausgang

    230 m²

    Ausstellungsfläche (70 Pyeong) im neuen Institut

    42

    Sprachen per Sprachausgabe, Koreanisch inklusive

    Der Kunde

    National Human Rights Education Institute

    Die Nationale Menschenrechtskommission Koreas (NHRC), gegründet 2001, ist die unabhängige Menschenrechtsinstitution des Landes. Am 28. April 2026 eröffnete sie in Singal-dong (Giheung-gu, Yongin) das National Human Rights Education Institute (국가인권교육원), ihr erstes Zentrum für Menschenrechtsbildung – mit Unterrichtsräumen, Schulungsbereichen und einer öffentlich zugänglichen Ausstellung.

    Die «Human Rights Exhibition Hall + Empathy» umfasst rund 230 m², gegliedert in fünf Zonen und einen partizipativen Bereich: «The Path of Dignity» – die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte –, eine Chronologie der großen internationalen Normen, ein illustriertes Wandbild, das den Alltag mit den Augen der Menschenrechte zeigt, die Begegnung «Eye Contact», die Briefwand «Heart Mailbox» und den «Human Screen».

    Auf diesen Rundgang setzt das Institut die NaviLens-Ebene auf: Orientierung und Ausstellungsinhalte erreichen auch jene, die die Tafeln nicht lesen können – die erste Implementierung der Technologie in Südkorea.

    Die Herausforderung

    Damit das Haus der Menschenrechte niemanden ausschließt.

    1. 01

      Eine Ausstellung aus Text

      Chronologien, Erklärungen, Wandbilder und Beschilderung auf Koreanisch und Englisch: Fast der gesamte Inhalt ist visuell. Ohne Audio-Ebene ist ein blinder Besucher auf eine Begleitung angewiesen – ausgerechnet bei der Botschaft, die das Zentrum vermitteln will.

    2. 02

      Orientierung in einem brandneuen Gebäude

      Das Institut öffnete im April 2026, jeder Besucher kommt zum ersten Mal. Zu lösen war der komplette Weg: Haupteingang, Informationstresen, Zugang zur Ausstellung, der Übergang von Zone zu Zone und der Ausgang.

    3. 03

      Mit gutem Beispiel vorangehen

      Ein öffentliches Zentrum, das Gleichheit und Nichtdiskriminierung lehrt, muss beides im eigenen Raum beweisen. Und es gab in Südkorea keine frühere NaviLens-Referenz, an der man sich orientieren konnte.

    Orangefarbener «HUMAN RIGHTS»-Tunnel der Zone The Path of Dignity, mit dem Text der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte auf Koreanisch und Englisch und einem NaviLens-Code neben der Tafel

    Die Lösung

    Zwanzig Codes, ein kompletter Rundgang.

    Zwanzig NaviLens-Codes decken den Weg von Anfang bis Ende ab: den Gebäudeeingang, den Zugang zur Ausstellung, den Informationstresen, die inneren Wege, die fünf Ausstellungszonen mit ihren Inhaltspunkten, den partizipativen Bereich und den Ausgang.

    Die NaviLens-GO-App erkennt jeden Code aus der Entfernung, in Bewegung und ohne zu fokussieren, und liest vor, wo sich der Besucher befindet und was jede Zone erzählt – in der Sprache des Smartphones: 42 Sprachen, Koreanisch inklusive.

    Dieselbe Beschilderung dient allen: Wer sieht, scannt und vertieft die Information; wer nicht sieht, orientiert sich und erreicht die Inhalte der Ausstellung mit derselben Selbstständigkeit.

    Galerie

    Sechs Bereiche, eine barrierefreie Ebene.

    Wand «Human Rights, Connecting the World» mit der Chronologie internationaler Normen seit 1941, daneben die dunkle Wand der großen Texte mit ihrem NaviLens-Code
    Türöffnung mit weißen Vorhängen der Installation «Human Screen»; neben dem Schild ein NaviLens-Code und die Anleitung des Raums
    Partizipativer Bereich «Heart Mailbox»: Holzwand mit aufgehängten Briefen, weinroter POST-Briefkasten und weißer Tisch, mit dem NaviLens-Code neben dem Schild
    Illustriertes Wandbild «Through a Human Rights Lens» mit Alltagsszenen des Zusammenlebens und einem NaviLens-Code neben dem Einführungstext

    Zeitleiste

    Von der Eröffnung zum ersten NaviLens des Landes.

    1. 2001

      Südkorea gründet seine nationale Menschenrechtskommission

      Die National Human Rights Commission of Korea (NHRC) entsteht: die unabhängige Institution, die die Menschenrechte im Land schützt und fördert und die Menschenrechtsbildung in den öffentlichen und privaten Sektor trägt.

    2. 28. Apr 2026

      Das National Human Rights Education Institute wird eröffnet

      Die NHRC eröffnet in Yongin (Gyeonggi) ihr erstes Zentrum für Menschenrechtsbildung. An der Zeremonie nehmen der Kommissionsvorsitzende Ahn Chang-ho und der amtierende Bürgermeister der Stadt teil, gemeinsam mit rund hundert Vertretern.

    3. 2026

      Erste NaviLens-Implementierung in Südkorea

      Die Ausstellung erhält 20 NaviLens-Codes für Eingang, Tresen, Wege, die fünf Zonen, den partizipativen Bereich und den Ausgang: Orientierung und Inhalte per Sprachausgabe in 42 Sprachen.

    Ergebnisse

    Ein Debüt, das den Weg weist.

    Komplett

    Selbstständiger Rundgang vom Eingang bis zum Ausgang, Zone für Zone

    Kostenlos

    Kosten für Besucher: NaviLens-GO-App kostenlos für iOS und Android

    Referenz

    Erste Implementierung in Südkorea, übertragbar auf das öffentliche Netz des Landes

    Und Ihre Einrichtung?

    Jeder Hörsaal und jede Sprechstunde kann per Sprache geleitet werden.

    Erzählen Sie uns von Ihrer Einrichtung, Ihren Wegen und Ihren Nutzern. Wir zeigen Ihnen, wie NaviLens die Orientierung erleichtern würde.